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Die Städtebauförderung ist ein Bund-Länder-Programm, das in ausgewiesenen Sanierungs-, Erhaltungssatzungs- sowie Stadtumbaugebieten den Erhalt und die schrittweise Sanierung der Altstadtbereiche unterstützt.
 

In Zeiten des demografischen Wandels gewinnt eine Stadt der kurzen Wege mit einer gelungenen Mischung aus Altem und Neuem immer mehr an Bedeutung.

Die Stadtzentren werden wieder mehr als in den 1990er Jahren zum kulturellen aber auch zum Lebensmittelpunkt - der Trend zur "Grünen Wiese" beginnt sich umzukehren.

Touristinfo

Dies ist eine Chance für die Renaissance der Altstadt, der die Jahrhunderte und die sich wandelnden Geschmäcker ihren unverkennbaren Stempel aufgedrückt haben. Die Altstadt lebt und hat weiteres Potenzial für den, der neu bauen bzw. sanieren will.
Bereits 1991 fand die Stadt Aufnahme in dieses Programm und nutzt ihre Möglichkeiten entsprechend der finanziellen Leistungsfähigkeit.

Seither sind Bau- und Ordnungsmaßnahmen mit einem Gesamtvolumen von etwa 65 Mio. € zur Umsetzung gelangt, davon waren ca. 41 Mio. € Fördermittel, die sich aus Anteilen des Bundes, des Landes Thüringen sowie der Stadt Meiningen zusammensetzen.

Doch nicht nur öffentliche Projekte sollen von diesen einmaligen Möglichkeiten profitieren.

Um eine erfolgreiche Stadtentwicklung zu betreiben, braucht es vor allem auch die privaten Eigentümer von Immobilien, die mit Eigeninitiative und Kreativität, gepaart mit einem gehörigen Schuss an Idealismus und einem Herz für die mehr oder minder maroden Gebäude diese erhalten und sanieren.Das ist die Basis, um öffentliche Mittel sinnvoll und unterstützend einfließen zu lassen.

Blick in die Postgasse

Die Stadt Meiningen befördert auch weiterhin diese privaten Aktivitäten und sichert trotz angespannter öffentlicher Haushalte die Kofinanzierung der Bundes- und Landesmittel ab.

Jedes Vorhaben ist ein ganz individueller Fall, der eine eigene Betrachtung erfordert. Deshalb ist es an dieser Stelle nicht möglich, pauschal eine Aussage zur Höhe möglicher Fördermittel zu treffen.

Also kommen Sie und lassen Sie uns gemeinsam einen für Sie optimalen Weg finden, Ihr Projekt umzusetzen.

Baumbachhaus

Grundsätzlich ist jedoch zu sagen:

  • bei dieser Art der Förderung handelt es sich überwiegend um einen nicht rückzahlbaren Zuschuss

  • für gößere Projekte kann auch ein zinsloses Darlehen ausgereicht werden, das über 20 Jahre zurückgezahlt werden muss

  • der Beginn einer Maßnahme ohne Antragstellung bei der KOBEG (Antrag) schließt eine nachträgliche Förderung aus, also kommen Sie bitte rechtzeitig

  • jede bauliche Maßnahme im Bereich des Erhaltungssatzungs- bzw. Sanierungsgebietes ist bei der Stadt (Antrag) sowie der Unteren Denkmalschutzbehörde zu beantragen - und zwar unabhängig von einer möglichen bzw. tatsächlichen Förderung bzw. einer Genehmigungsfreiheit nach Thüringer Bauordnung (z. B. Werbeanlagen)

  • örtliche Behörden (auch die Untere Denkmalschutzbehörde!) sind nicht daran interessiert, Projekte scheitern zu lassen, sondern daran interessiert, gemeinsam mit dem Eigentümer eine für beide Seiten optimale Lösung zu finden.

  • auch wenn eine Förderung nicht möglich sein sollte, können in jedem Fall Abschreibungsmöglichkeiten nach EstG § 7h sowie § 7i sowie § 11a und b wahrgenommen werden. (Achtung: Hier gilt die Gebietsabgrenzung des förmlich festgesetzten Sanierungsgebietes)

  • Anträge hierfür sind vor Beginn der Maßnahme bei der KOBEG (Fr. Stöbling) für den §7h bzw. für den § 7i bei der Unteren Denkmalschutzbehörde (Fr. Ganß) zu stellen.

  • im Vorfeld der Beantragung von Städtebaufördermitteln sollten Sie sich im Falle von selbst genutzten Wohnhgebäuden mit nicht mehr als 2 Wohneinheiten auch beim Landratsamt (Frau Steinmetz) zu Mitteln aus der Wohnungsbauförderung beraten lassen -  in allen anderen Fällen des Wohnungsbaus - auch Neubau! -  gibt das Thüringer Landesverwaltungsamt, Abteilung Wohnungsbauförderung, Auskunft

  • beim Landratsamt, Untere Denkmalschutzbehörde (Frau Ganß), können darüber hinaus Mittel bis zu 5.000,- € beantragt werden 

  • städtische Satzungen, speziell die Baugestaltungssatzung, stellen geltendes Recht dar, sind jedoch kein Dogma - Ausnahmen können in begründeten Fällen beantragt werden!

  • weitere Fördermöglichkeiten (bspw. Thüringer Modernisierungsdarlehen - Öko-Plus) sollten in jedem Fall geprüft und abgewogen werden - sie sind mit der Städtebauförderung kombinierbar

  • Doppelförderung ist selbstverständlich ausgeschlossen!

  • Mittels eines Förderrechners unter www.baufoerderer.de - Förderrechner können Sie sich vorab schnell und individuell informieren, welche Fördermöglichkeiten durch die Bundesländer und die KfW Bankengruppe für Sie in Betracht kommen könnten.

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